Vakuumtechnik in der Landwirtschaft

Vieles, was früher in der Landwirtschaft von Hand erledigt werden musste, wird heute von Maschinen erledigt. Die Vakuumtechnik kommt hier zum Beispiel beim Melken zum Einsatz. Schemel, Eimer und viel Kraft in Armen und Händen, vor allem aber ein strapazierfähiger Rücken: Die Bauern, Knechte und Mägde von früher hatten allein hier eine Menge An Kraft aufzuwenden, bis jeden Tag die Milch von den Kühen gemolken und verbraucht beziehungsweise verkauft werden konnte. Heute haben beinahe alle Landwirte Melkmaschinen, die diese Arbeit erledigen. Natürlich ist ohne Handarbeit auch hier eine Grenze gesetzt, denn die Sauger müssen ja an das Euter der Kühe angeschlossen werden, bevor die Milch zu fließen beginnen kann.

Der Melkmaschine liegt eine Verdränger- oder Wasserstrahlpumpe zugrunde. Zudem sind Schläuche von Nöten, die die Milch weiter transportieren. Die Aufsätze, die direkt am Euter angeschlossen werden, nennt man Melkbecher. Ein Milchsammeltank sorgt dafür, dass die Milch in einen hygienisch einwandfreien Bereich abgepumpt wird. Natürlich wird sie aber vor der Weiterverarbeitung pasteurisiert beziehungsweise in anderer Form entkeimt und haltbar gemacht. Für die Tiere, die mit einer Melkmaschine gemolken werden, bedeutet die Maschine eine schnelle Erledigung der Arbeit, die noch dazu nicht menschlichen Fehlern unterliegt. Die Hand kann nie mit dem stets gleichen Druck arbeiten, wie das Gerät, das mit Unterdruck in stets gleicher Stärke arbeitet. Hier hat die Technik dem Menschen Arbeit erleichtert und den Tieren das Procedere verkürzt. Die Anschaffung der Melkmaschine und natürlich deren Wartung, wie zum Beispiel der Austausch maroder Schläuche, zahlt sich schnell aus und ist daher für keinen Landwirt eine unlösbare Aus- und Aufgabe.