Statikmischer in der Verarbeitung der Klebstoffe

Klebstoffe sind heute vielseitige Hilfsmittel, die im kleinen, wie großen Rahmen eine wichtige Rolle spielen. Diese organischen oder chemischen Verbindungen, meistens aus der Tube, werden in der Schule und beim Basteln zu Hause ebenso benutzt, wie im Handwerk und in der Industrie – eben überall, wo es etwas zu kleben gibt. Dass die Masse, die im Bürobedarf in der Tube oder Flasche zu kaufen ist, in ihrer Beschaffenheit immer gleich ist und das Ergebnis immer optimale ist, erreicht man, indem man die einzelnen Zutaten für den Klebstoff mit der Hilfe einer Dosieranlage und einem Statikmischer miteinander vermengt. Die Mischung wird abgefüllt und erreicht ihre Funktion dann beim Aushärten oder nach Druck; je nach Komponenten.

 

Es gibt Klebstoffe, die so gemischt sind, dass sie einfach aushärten, wenn sie an die Luft kommen. Andere, wie etwa Zweikomponentenkleber, müssen Druck erfahren, damit sie aushärten. Spezielle Kleber haften sehr schnell, andere extra langsam, wieder besondere Produkte brauchen gewisse Materialien oder Umstände, um aushärten zu können. Hier darf die Zusammensetzung einer größeren Mischung nicht verschieden sein: Ist eine Komponente in zu großer oder zu kleiner Menge im Gemisch vorhanden, erreicht das Endprodukt nicht die Leistungsmerkmale, die von ihm erwartet werden. Hier ist der Statikmischer in der Herstellung also ein besonders wichtiges Teilstück.

 

Zu den Klebstoffen werden über die Statikmischer auch Lösungsmittel hinzugegeben. Hier ist die Problematik gegeben, dass zu viel Lösungsmittel den Kleber eventuell unbrauchbar machen könnte. Aber auch zu wenig Lösungsmittel im Gemisch könnte für ein Produkt sorgen, das nicht mehr weiter zu verarbeiten ist. Statikmischer sind bei der Produktion von Klebstoff beinahe jeder Sorte unverzichtbar.