Qualität Dank Dosiertechnik
Die Dosiertechnik spielt unter anderem in der Lebensmittelproduktion eine wichtige Rolle. Ob die Marinade von Gewürzgurken, Limonaden oder andere Mischungen aus unterschiedlichen Grundstoffen: Alles muss, wenn erst einmal die Grundlage mit einem Rezept geschaffen wurde, in großen Mengen produziert und auch abgefüllt werden. Da wird zum Beispiel das gewürzte Wasser für die eingelegten Gurken nicht in Litern sondern in wesentlich größeren Maßeinheiten gerechnet. Viele Hektoliter der Mischung werden Tag für Tag in der Produktion gebraucht. Da darf aber letztendlich nicht der Hauch eines Unterschiedes im Geschmack oder in der Konsistenz zu erkennen sein, da der Kunde gewisse Erwartungen hat. Die Qualität, die beim Beginn der Produktion für gut befunden wurde, muss also auch bei einer Monate andauernden Serienproduktion stets gleich sein.
In der Dosiertechnik werden Materialien – hier also Lebensmittel – in verschiedener Konsistenz vermischt. Das Wasser wird mit Essig versetzt, um beim Beispiel der sauren Gurken zu bleiben. Weitere Bestandteile sind Zucker, Salz und andere Gewürze. Die Lösung, die hier entsteht, wird dann noch mit den Gurken, gegebenenfalls Zwiebeln und Senfkörnern, Kräutern oder anderen speziellen Zutaten vermischt. Wichtig ist aber, dass bei stets gleicher Menge an Gurken und weiteren festen Bestandteilen, die sich im Glas oder in der Konserve befinden, auch die Marinade immer gleich schmeckt, gleich flüssig ist und nicht einmal mehr Zucker, ein anderes Mal mehr Salz oder Essig enthält. Damit wäre die gleichbleibende Qualität nicht mehr gewährleistet und das Produkt käme beim Verbraucher nicht mehr gut an. Die Dosiertechnik ist also in der Lebensmittelproduktion sehr oft die Gewährleistung für Qualität und gleichbleibenden Geschmack, der für den Erfolg eines Produkts sehr oft verantwortlich ist.
