Ein Heizschlauch in der Dosiertechnik

Vielerorts, wo Dosiertechnik zum Einsatz kommt, werden oft auch Heizschläuche in den Dosieranlagen eingebaut, mit deren Hilfe Komponenten warmgehalten werden können. Auf dem Transportweg während der Produktion verlieren die Stoffe an Hitze, wenn nicht ein Heizschlauch für den Erhalt der Temperatur sorgt. Heißer Leim, der aus dem Behälter in die Produktion eingebracht werden soll, darf nicht auskühlen, da sonst die Haltbarkeit beim Endprodukt in Gefahr kommt. Ebenso ist es problematisch, wenn in der Lebensmittelherstellung beispielsweise warme Gelatine unter ein Produkt gemischt werden soll, diese aber die mischfähige Temperatur nicht mehr aufzeigt, wenn sie am Verarbeitungsort angekommen ist. Warme Schokolade, zum Beispiel zum Überzug eines industriell gefertigten Kuchens in der Schokofiguren Produktion ist ebenfalls diesen Bedingungen unterlegen.

Der Heizschlauch ist zunächst einmal zum Weitertransport gedacht, allerdings eben unter der Voraussetzung, dass hier eine Temperatur durch Heizen gehalten oder sogar erhöht werden kann. Viele Materialien haben die in diesem Fall negative und unerwünschte Eigenschaft, beim Erwärmen flüssig zu werden, beim Erkalten aber fest zu sein. Schokolade würde beim Erkalten die Transportwege verstopfen. Dies brächte nicht nur technische Probleme, sondern auch ein Hindernis bei der Weiterverarbeitung, da die klumpige, halbfeste Masse sich nicht als Kuvertüre aufbringen lässt oder andere Probleme entstehen. Das technische Prinzip ist meistens ein Heizmantel um den eigentlichen Transportschlauch, der je nach Bedarf reguliert werden kann. Die Temperatur auf dem Transportweg wird mittels Sensoren überprüft. So kann automatisch oder manuell gesteuert werden, ob die Temperatur im Heizschlauch ausreichend ist oder ob sie hinauf oder herab geregelt werden muss. Die Lösungen für den einzelnen Betrieb richten sich nach Art der Produktion, aber auch nach zu verarbeitenden Materialien.