Pumpen in einer Dosieranlage
Mit einer Dosieranlage werden Gemische hergestellt, gleich welcher Art. Hier muss also auch Material befördert werden, was meistens mit unterschiedlichen Pumpen geschieht. Dabei können verschiedene Anforderungen an die Pumpen gestellt werden. Sie müssen sehr flüssige, manchmal aber auch halbfeste Materialien weiter befördern, um die zuverlässige Mischung am Ende zu gewährleisten. So kommt es vor, dass zum Beispiel bei der Produktion von Klebstoffen Harze und Flüssigkeiten zusammengemischt werden, als Flüssigkeit kommt hier etwa das Lösungsmittel in Frage, das in kaum einem Kleber fehlen darf, damit er überhaupt weiter verarbeitet werden kann.
Es gibt verschiedene Arten von Pumpen. Zu nennen wäre hier zum Beispiel die Kolbenpumpe, die in einer Dosieranlage durchaus häufig anzutreffen ist. Mit dieser können unter anderem verdichtete und nicht verdichtete Gase transportiert werden. Das Verdichten könnte sogar innerhalb der Kolbenpumpe stattfinden. Das Erzeugen von hohem Druck ist ein großes Plus der Kolbenpumpe. Ein Beispiel für eine Kolbenpumpe ist etwa die handbetriebene Förderanlage an einer Wasserstelle, wie sie aber heute kaum mehr zu finden ist.
Eine weitere Pumpenart, die in einer Dosieranlage zum Einsatz kommen kann, ist die Zahnradpumpe. Diese besteht aus einem Gehäuse mit einem Zulauf und einem Ablauf. Darinnen befinden sich zwei Zahnräder, von denen aber nur eines angetrieben ist. Nicht nur in der Dosieranlage, sondern auch in Kühlanlagen, in denen die Kühlmittel umgewälzt werden müssen, sind diese Pumpen im Einsatz. Sehr besondere Pumpen, die als Einzelgerät, aber auch in Kombination in Dosieranlagen benutzt werden, sind Exzenterschneckenpumpen, Schlauchpumpen und Fassfolgeplattenpumpen. Die Auswahl der benutzten Pumpen erfolgt nach den Materialien, die befördert werden müssen und kann nicht willkürlich erfolgen. Manche Pumpen würden mit bestimmten Werkstoffen verstopfen, andere brauchen hohen Druck, wieder andere Stoffe eine mechanische Förderung. Die Funktion der Pumpe muss absolut zuverlässig sein, da die Dosieranlage sonst nicht Material in der richtigen Menge bekommt und das Endprodukt dann nicht dem entspricht, was eigentlich vorausgesetzt war.
